KULA Projekt 2019

Der französische Maler Henri Matisse, einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne, reiste im Januar 1912 in die Hafenstadt Tanger und verbrachte mehr als ein Jahr in Marokko.  Fasziniert und inspiriert von dem besonderen Licht, malte er in den Gassen und Gärten der Stadt farbenprächtige Gemälde.

Die Schüler werden im Projekt auf den Spuren des Künstlers Matisse reisen, seine Bilder kennenlernen und sein Atelier in Südfrankreich und in Marokko. Sie werden Märchen aus 1001 Nacht hören, orientalische Häuser und Paläste bauen, Kamele, Esel und Palmen gestalten, Stoffe färben und bedrucken, Teppiche weben oder bemalen, Fliesen und Spiegel bemalen, Berbergeschirr töpfern und Bilder im Stil von H. Matisse in leuchtenden Aquarellfarben oder mit Acryl malen.

Im Laufe des Projekts werden die Schüler an unterschiedlichste Gestaltungstechniken mit vielfältigem Material herangeführt; es wird gezeichnet, aquarelliert, gedruckt, auf Leinwand und Brett gemalt, Kulissen gemalt, mit Ton plastisch gearbeitet, Mosaike gestaltet u.a.

Mit den entstandenen Arbeiten und einzelnen Requisiten wird gemeinsam mit den Schülern die Welt des Orients um 1900 inszeniert; eine exotische Welt voller Farben und Gerüche!

Wenn die Eltern als Gäste in die Ausstellung eingeladen werden, können sie eintauchen in die orientalische Welt, im Basar voll mit Gewürzen, Geschirr und Teppichen handeln, im Teehaus ein Glas Tee genießen, im orientalischen Palast die gestalteten Fliesen und Spiegel bewundern. Bestimmt begegnen sie bei ihrem Besuch auch dem König.

Das Kunstprojekt führt die Schüler am Beispiel von Matisse sowohl in eine Zeit der Kunstgeschichte ein und führt die Klasse in eine für deutsche Kinder fremde Kultur.

 

Das KULA -Fest der 3a

Am Laukshof fand wieder einmal das KULA-Fest statt.

Die 3a hat bunte Teppiche  gestaltet und wunderschöne Tonskulpturen mit bronzener Farbe bemalt.

Ihr Vorbild war Henri Matisse. Er war ein berühmter Maler.

Seine Frau hieß Amelie. Es wurde ein Bistro und ein Atelier in unserem Musikraum aufgebaut. Croissants, Baguettes und Käse haben wir aus Ton geformt und bemalt. Diese wurden im Spiel den Gästen angeboten. Das Essen sah sehr echt aus, so dass man sofort rein beißen wollte.

Die Speisekarten sahen wunderbar aus, wir haben sie bemalt und verziert.

Den Kindern der 3a wurden Rollen zu gewiesen. Es gab Kellner, Bistroarbeiter und Fremdenführer, natürlich auch den Künstler und seine Frau.

Matisses Lieblingstiere waren Fische, und er malte gerne Bilder mit bunten Farben. Seine Frau Amelie arbeitete in einem Modeladen. Dadurch bekamen sie ein wenig mehr Geld, trotzdem waren sie nicht reich. Aber leider ist Henri Matisse schon gestorben.

Im Internet  und großen Museen findet man seine Kunst immer noch.

Geschrieben von Marie und Romy aus der Klasse 3a.

 

 

Presse


(Mit freundlicher Genehmigung des Haller Kreisblattes und des Westfalenblattes) - Download als PDF

 

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